Jugendgruppe besuchte „Vogelsberger Forellenzucht“

Feldatal (ts). Mit Beginn der neuen Saison 2012 begannen auch gleich die Aktivitäten der Jugendgruppe des AC Feldatal 1974 e.V. Die Jugendwarte Dennis Graulich und Andreas Wittich hatten die Jugendlichen zum Besuch der Vogelsberger Forellenzucht von Kai Uwe Bernhard nach Schwalmtal Storndorf eingeladen. Leider konnten an diesem Samstag nicht alle teilnehmen und so waren es nur fünf Jugendliche mit ihren Betreuern, die sich auf den Weg nach Storndorf machten. Dabei waren auch noch Erwachsene Mitglieder mit von der Partie. Ziel an diesem Tag war es mehr über den Fisch zu erfahren, den man auch in den eigenen Vereinsgewässern angeln kann.

Jugendgruppe_AC_Feldatal_18022012

Die Teilnehmer erlebten an diesem Vormittag einen sehr interessanten Einblick in die Aufzucht von Forellen. Man konnte sich ein sehr umfangreiches Bild davon machen, welche Arbeit hinter einem so großen Zuchtbetrieb steckt. Man erfuhr etwas über den richtigen Sauerstoffgehalt des Wassers, welches Bernhard aus verschiedenen Quellen bezieht und dass man immer für bestmöglichste Wasserqualität für die Zuchtforellen zu sorgen hat. Weiterhin über verschiedene Futterkorngrößen, welche immer auf die Größe der Jungfische abgestimmt werden müssen. Auch über die Berechnung,, wann die Jungtiere aus den befruchteten Eiern schlüpfen, erklärte Bernhard den interessiert zuhörenden Teilnehmern.

Auch konnte man Parallelen zu den heimischen Vereinsgewässern in den Ausführungen von Züchter Bernhard feststellen. Ganz wichtig und entscheidend ist Sauberkeit. Im Zuchtbetrieb wird das natürlich vom Gesetzgeber gefordert. Am heimischen Teich ist es aber genauso wichtig, betonte Bernhard. Es gelte die Natur und seinen Angelplatz immer sauber zu halten und in demselben Zustand zu hinterlassen, wie man ihn als Angler vorgefunden hat. Nur so können Angler und Naturschützer für ein gutes Gleichgewicht zur Natur sorgen.

Aufgrund eines kürzlich zurückliegenden Diebstahls der Muttertiere, konnten Die Besucher leider nicht das geplante Abstreifen der Forellenweibchen, der sogenannten Rogner, beobachten. Die Wehmut in den Augen der Mitfahrenden war deutlich zu erkennen, als Kai Uwe Bernhard vom Diebstahl seiner Tiere, Ende des vergangenen Jahres berichtete. Doch es war auch so ein sehr interessanter Besuch und schon nach kurzer Zeit der Führung konnten alle Beteiligten erkennen mit wie viel Herzblut und Engagement der Besitzer bei der Sache.

Die Vogelsberger Forellenzucht ist einer von zwei, von der EU anerkannten seuchenfreien Betrieben der Kategorie 1, und dies ist nur mit sehr viel Arbeit und persönlichem Einsatz zu erreichen. Die Teilnehmer erfuhren auch, dass Bernhard Direktvermarkter von Forellen und Karpfen ist. Er liefert unter anderem auch geräucherte Fischprodukte und Fischplatten zu allen festlichen Anlässen. Weitere Informationen über die Vogelsberger Forellenzucht in Schwalmtal-Storndorf kann man auch über das Internet unter www.vogelsberger-forellenzucht.de bekommen.

Ein eindrucksreicher Vormittag in Storndorf ging durch die lockere Art seiner Führung durch die Zuchtanlage und Alle konnten neues Wissen über die heimischen Fische mit nach Hause nehmen. Auch verspürte man bei den Jugendlichen schon ein leichtes kribbeln in den Fingern, als diese beim Rundgang in der Teichanlage zahlreiche große Forellen im Wasser sahen. Alle fieberten nun dem Start in die neue Angelsaison 2012 entgegen.

Jahresrückblick 2011

Feldatal (ts). Harmonisch und zügig verlief der Jahresrückblick des AC-Feldatal 1974 e.V. am vergangenen Wochenende  im Vereinslokal „Zur Oase“ in Groß-Felda.  Vorsitzender Manfred Uwe Scheid begrüßte die erschienenen Mitglieder, besonders die erste Beigeordnete der Gemeinde Feldatal Ulrike Zulauf und Ortsvorsteher Robert Belouschek. Im dem  Gedenken an die Verstorbenen würdigte der Vorsitzende nochmals die Verdienste von Gerhard Paulus, der im vergangenen Jahr verstarb.

Nach der Genehmigung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung stellte der zweite Vorsitzende Klaus Wenzel, die Aktivitäten des Vereins in den Mittelpunkt seines Jahresberichtes.

Zunächst teilte er mit, dass der Mitgliederstand sich derzeit auf 60 Aktive belaufe, davon fünfzehn Jugendliche. Er berichtete weiter von sieben Vorstandssitzungen, drei Ortsbegehungen im Rahmen der Sanierung des Vorfluters im Dautzenrod und zwei Gesprächen mit Bürgermeister Dietmar Schlosser. Im geselligen Bereich hatte der Verein drei Gemeinschaftsfischen angeboten. Die Beteiligung bei dem Anangeln und beim Abangeln war sehr gut. Erfreulich auch die hohe Zahl der Jugendlichen. Dagegen war der Besuch beim Nachtangeln nicht ganz  zufriedenstellend.  Ferienspielangebot für die Kinder wurde ebenfalls wieder sehr gut angenommen. Auch in 2012 will der Verein sich an den Ferienspielen beteiligen. Ein Hauptaugenmerk in seinem Bericht legte er auf die geleisteten Arbeitsstunden. Die Mitglieder erbrachten im abgelaufenen Berichtsjahr, bei vier angebotenen Arbeitseinsätzen und der Durchführung der Ferienspiele, rund 450 Arbeitsstunden, wobei es sich in erster Linie um Pflege- und Erhaltungsarbeiten an den Gewässern handelte. Die Sanierung des Vorfluters im Dautzenrod wurde im August zur vollsten Zufriedenheit des Vereins abgeschlossen. Das Jahr endete mit einem Jahresabschlussstammtisch am 23. Dezember im Vereinslokal. Für die neue Saison habe man sich hier wieder konkrete Ziele gesetzt. So müsse vordergründig der Einlauf am Badeteich erneuert werden und der Damm des Dautzenröder Teiches abgedichtet werden.

Kassenwart Werner Groh konnte von einer insgesamt guten Kassenlage berichten. Die Versammlung erteilte ihm und dem Vorstand Entlastung und stimmte außerdem dem Vorschlag des Vorstandes zu, die Beiträge in diesem Jahr nicht zu erhöhen.

Gewässerwart Christoph Wendsch informierte die Mitglieder über die erfolgten Besatzmaßnahmen in  2011. Er gab weiterhin die Fangergebnisse der letzten Saison bekannt, die im Saldo Besatz und Fangergebnisse deutliche Differenzen aufzeigten. In der Aussprache zu diesem Bericht wurde dies besonders im Hinblick auf die Kormoranproblematik diskutiert. Er bat weiterhin die Mitglieder, bei der Eintragung der Fänge neben der Stückzahl und der Art insbesondere auch das genaue Gewicht und auch den Angelort einzutragen. Ebenfalls forderte er die Mitglieder erneut auf die Fangstatistiken und Stundennachweise zeitnah zum Jahresende bei ihm abzugeben. Einen größeren Raum in seinem Bericht nahm die Teilnahme von Vertretern des AC Feldatal an der Mitgliederversammlung der Kreisgruppe Vogelsberg, die sich am 4. März 2012 in Alsfeld neu formierte, ein. Hier wurden er selbst als Jugendwart und Dennis Graulich als Schriftführer in den neuen Vorstand gewählt. Wendsch betonte in diesem Zusammenhang, dass für den AC Feldatal mit seinen vielen Mitgliedern und der fünfzehn Personen starken Jugendgruppe wichtig sei im Vorstand der Kreisgruppe vertreten zu sein. Man erhoffe sich hier weitere Impulse für eine aktive Jugend- und Vereinsarbeit.

Im vergangenen Jahr übernahmen Andreas Wittich und Dennis Graulich für den beruflich  stark belastenden Jugendwart Carsten Steih dessen Amt. Graulich berichtete über die  Aktivitäten der Jugendgruppe im letzten Jahr. So wurden Gemeinschaftsfischen am Badeteich und im Dautzenrod angeboten, die auch von den Jugendlichen sehr gut angenommen wurden. Auch beim Nachtangeln waren einige dabei. Hier plane man aber für das Jahr 2012 eine eigene Veranstaltung nur für die Jugendlichen anzubieten. Höhepunkte waren die Besuche der Zuchtanlage Bernhard in Storndorf. Beim Angeln an den Teichen wurde von den Teilnehmern gut gefangen. Der letzte Besuch diente mehr dem Thema „Zucht.“  Ein interessanter Vormittag, der aber mehr Resonanz von Seiten der Jugendlichen verdient gehabt hätte. Erfreut zeigte er sich über die positive Entwicklung der Jugendgruppe, aktuell sind vier weitere Kinder dazugekommen und mit nunmehr fünfzehn, sei die Obergrenze eigentlich erreicht. Das Interesse der Jugendlichen am Angeln werde aus seiner Sicht hauptsächlich durch das jährliche Angebot bei den Ferienspielen geweckt. Auch für 2012 seien viele Aktivitäten mit den Jugendlichen geplant, wo besonders durch die Teilnahme an überörtlichen Veranstaltungen neue Beziehungen aufgebaut werden sollen.

Grußworte der Gemeindegremien überbrachte die erste Beigeordnete Frau Ulrike Zulauf, die wie sie eingestand zum ersten Male bei einem Angelverein eingeladen war. Nachdem sie sich vor dem Besuch heute informiert habe, wisse sie nun auch, dass Angeln mehr ist, als nur die Angel ins Wasser zu halten. Besonders gehöre der Gewässer- und Naturschutz auch zu den Aufgaben eines jeden Anglers. Sehr stolz könne der Verein auf seine Jugendgruppe sein. Er leiste damit einen wichtigen Beitrag im gesellschaftlichen und sozialen Bereich. Ortsvorsteher Robert Belouschek dankte für den Einsatz des Vereins bei den Ferienspielen und für den Einsatz bei weiteren gemeindlichen Aktivitäten. Beide versprachen die Unterstützung der Gemeinde bei all seinen Aktivitäten.

Schriftführer Herbert Schott konnte dann noch die besten Angler  aus 2011 ehren. Erfolgreichster Angler bei den Senioren waren dies Andreas Wittich, Dennis Graulich und Kraus Wenzel. Bei den Jugendlichen siegte Lukas Wenzel vor Björn Klaus und Leon Schlosser. Für 20 Jahre Vereinstreue erhielten Boris Jost, Richard Mears, Jan Schmiermund, Tobias Schott und Christoph Wendsch und für 25 Jahre Mitgliedschaft Helmut Ramm eine Urkunde des Vereins. Unter Punkt Verschiedenes wurden Anfragen aus der Versammlung diskutiert und beantwortet. Außerdem sprachen sich viele der Anwesenden nach mehreren Jahren des Stillstands für eine Neuauflage einer Angeltour an die Ostsee aus.

Ein weiterer Arbeitseinsatz wurde für den Samstag, 17. März 2012 um 9.00 Uhr am Badeteich angesetzt.

AC Feldatal Ehrungen 2011

Das Bild zeigt die Geehrten

Jugendgruppe – Pflichttreffen

Liebe Mitglieder der Jugendgruppe im AC-Feldatal

Wir treffen uns am 25. März um 13 Uhr in den Räumen der FJI Groß-Felda in der Hochstraße.

Wir wollen uns etwas mit der allgemeinen Fischkunde beschäftigen bevor die Saison offiziell beginnt.  Dies ist eine Pflichtveranstaltung für alle Jugendlichen! Das Ganze geht bis 15 Uhr.   Eure Jugendwarte Andreas und Dennis

Arbeitseinsatz 17.03.

Nach dem erfolgreichen Auftakt am letzten Samstag wird zu einem weiteren Einsatz aufgerufen:

Der nächste Arbeitseinsatz findet am kommenden Samstag, 17. März 2012 statt.

Treffpunkt ist jeweils um 9.00 Uhr am Badeteich.

Von dort aus werden dann die Einsatzorte bestimmt (Zeilbach, Dautzenrod, Badeteich)

In Zeilbach, muss  auf jeden Fall noch das Schilf gemäht werden.

Es sind noch weitere Aufräumarbeiten und Holzschnittarbeiten auszuführen.

Die entsprechenden Arbeitsgeräte ( z.B. Motorsensen, Motorsägen, Gabeln, Heckenscheren etc.) sind mitzubringen.

Um zahlreiches Erscheinen der Mitglieder, auch der Jugendlichen, wird gebeten.

Der Vorstand