In diesem Jahr ging es für zwölf Angler des AC Feldatal 1974 e.V. (AC) erneut in Richtung Nord-Dänemark nach Hanstholm um von dort aus am „Gelben Riff“ auf Dorschjagd zu gehen. Das Erlebnis und die Erfolge der letztjährigen Tour begeisterten die Angler aus dem Feldatal so sehr, dass diese nun zweite Fahrt vom 17. Juni bis 21. Juni mit zwölf Plätzen im Nu wieder ausgebucht war. Ein besonderer Fang gelang dabei Harald Wagner mit einem 20 kg schweren Heilbutt, den er nach einem 35 min. Drill mit Hilfe des Bootspersonals schließlich sicher landen konnte. Schon in den früheren Jahren war es im (AC) ein fester Bestandteil in der Vereinsarbeit als Gruppe an die Küste zum Meeresangeln zu fahren. Touren nach Heiligenhafen, Kappeln, Massholm Kiel und an die polnische Ostseeküste wurden unternommen und waren in den meisten Fällen für die Feldataler Angler auch immer sehr erfolgreich. In den letzten Jahren wurde der Fischfang an der Küste immer weniger, die Beschränkungen für die Angler nahmen ständig zu und so wurden die Gruppenfahrten immer unattraktiver und schliefen nach und nach ein. Einzelne Vereinsmitglieder stellten sich um, und favorisierten das Fischen auf Meerforellen im Süden Dänemarks, andere wiederum entdeckten Norwegen für sich, wo das Angeln noch richtig erfolgreich ist. So reifte im vergangenen Jahr bei den passionierten Meeresanglern im Verein der Entschluss, doch wieder einmal eine Hochseeangeltour zu starten. Als Ziel wurde das „Gelbe Riff“ vor der Nordwest-Küste Dänemarks auserkoren. Dieses Angelrevier ist bekannt für seine großen Dorsche und stolze 20, 30 Pfünder sind dort keine Seltenheit. Es gibt kein vergleichbares europäisches Revier, wo so viele Großdorsche gefangen werden. Aber auch diese Geschichten haben mittlerweile auch eher Seltenheitswert. Ganz so groß wie früher sind die Dorsche heute nicht mehr, aber immer noch für eine erfolgreiche Angeltour und ein fantastisches Erlebnis gut. Das erlebten nun in diesem Juni die zwölf Petrijünger des AC erneut bei ihrem zweiten Angeltrip nach Hanstholm im Norden Dänemarks. Von hier aus wurde in den nächsten drei Tagen wieder das „Gelbe Riff“ angesteuert und die Touren waren für die Angler erneut sehr erfolgreich. Verantwortlich für das zustande kommen der Tour war der 2. Vorsitzende des Verein Klaus Wenzel. Er organisierte Alles was notwendig war, um diese erfolgreichen Tage zu erleben. Das Wetter spielte in diesem Jahr mit und man konnte an allen drei gebuchten Tagen zu den Ausfahrten zum „Gelben Riff“ starten. Früh um 5.00 Uhr ging es los und nach rund zwei Stunden Fahrzeit erreichte man die ersten Angelplätze am „Gelben Riff“. Dieses ist ein Hochplateau am Rande der „Norwegischen Rinne und der Teil auf dem von Hanstholm aus meistens gefischt wird ist ca. 60 km lang und 20 km breit, bei Wassertiefen von 20 – 150 Metern. Seinen Namen hat es von seinem Untergrund: „Gelber Kalksandstein“. Schon beim ersten Stopp bogen sich gleich bei einigen Anglern auf dem Schiff die Angelruten und die ersten Dorsche wurden mit Hilfe des Skippers und seiner Crew mit dem Gaff sicher gelandet. Gefangen wurden den Tag über bei mehreren Stopps in erster Linie Dorsche der unterschiedlichsten Größen, aber auch Köhler (Seelachse), Lengs und vereinzelt auch Pollacks und Makrelen. Aber einer der Teilnehmer schoss an diesem Angeltag den Vogel ab und dürfte seinen Fang sicherlich so schnell nicht vergessenes. Als sich bei Harald Wagner plötzlich die Rute bog, aber sich zunächst nicht bewegen ließ, dachte man sofort an einen Hänger. Doch nach und nach kam Bewegung in die Rute. Es wurden die ersten Prognosen abgegeben, aber so richtig wollte sich keiner der Vereinskollegen festlegen, was da unten am Haken hing. Schließlich wurde die Angelegenheit interessanter und eines stand fest, es musste etwas Großes und auch Schweres sein! Nach einem anstrengenden 35 min. Drill, begleitet von mehreren Fluchten des Fisches, zeigte sich das Monster schließlich an der Wasseroberfläche und das Raten hatte ein Ende. Es war ein Heilbutt, 110 cm groß und 20kg schwer! Mit Hilfe der Crew konnte der Butt schließlich sicher auf dem Schiffsboden gelandet werden. Überglücklich und sichtbar geschafft, dauerte es schon einige Zeit, bis Harald seinen außergewöhnlichen und bisher größten Fang in seiner Anglerkarriere realisieren konnte. Wieder zurück im Hafen wurde über den bedeutenden Fang sofort im Netz berichtet und die Nachricht verbreitete sich schnell über die Region hinaus, Hier nahmen einige Petrijünger den Filetierservice der Reederei an und danach wurden dann die fertigen Fischfilets portionsgerecht eingetütet und tiefgefroren. Insgesamt war man mit der Ausbeute an diesem ersten Angeltag nicht so ganz zufrieden, aber die Angler setzten deshalb auf die nächsten Ausfahrten. Am zweiten Tag wurde wieder gut gefangen, dabei waren wieder schöne Dorsche, Pollacks, Lengs, Schellfische und Makrelen. Die Fischkisten waren dieses Mal deutlich voller und alle waren sehr zufrieden. War das Ergebnis vom ersten Tag mit dem Heilbutt noch zu toppen, war dann unter den Feldatalern weiter die Frage? Die Antwort hieß „Nein“, aber auch am dritten Tag gingen wiederum sehr gute und mengenmäßig viele Fische an den Haken. Nachdem auch die Fische von dieser Ausfahrt versorgt waren, saß man noch in der Unterkunft in einer gemütlichen Runde zusammen und reflektierte bereits die vergangenen Angeltage. Einige schauten später noch das Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste und nach einer kurzen Nacht ging es am nächsten Morgen wieder in Richtung Deutschland und ins Feldatal zurück. In Erinnerung bleibt Allen sicherlich ein fantastisches Hochseeangeln am „Gelben Riff“ mit einer sehr großen Fischvielfalt und mit vielen, vielen positiven Einzeleindrücken. Am Sonntag traf man in den frühen Abendstunden wieder wohlbehalten zu Hause ein. Eines ist jetzt schon sicher: „Es wird schon wieder die nächste Tour der „Feldataler Dorschjäger“ zum Hochseeangeln am „Gelben Riff“ geplant.
Archiv für den Tag: 10. August 2026
Jugendgruppe zu Besuch in Borken
Die Jugendlichen des AC Feldatal 1974 e.V. erlebten kürzlich ein erstes Gemeinschaftsfischen mit anderen sportbegeisterten Junganglern.
Schon seit letztem Jahr besteht die Verbindung der Feldataler Jugendwarte mit den Anglern aus Borken und nun hat es erstmals geklappt sich endlich einmal zu treffen. Mit den beiden Jugendwarten Björn Klaus und Kevin Endres vom AC traf man sich mit der dortigen Jugendgruppe und erlebte an deren Gewässer drei tolle Angeltage, wo viel geangelt, aber auch die Gemeinsamkeit gepflegt wurde. Es gingen an diesem Wochenende in erster Linie Barsche und Aale an den Haken. Auch am Lagerfeuer hatte man beim Grillen und „Stockbrot“ viel Spaß miteinander. Begeistert von dem guten Start wurden künftig zwei Treffen dieser Art im Jahr geplant. Hier wurde gleich eine Einladung zum Gegenbesuch der Borkener Jugendlichen nach Groß-Felda ausgesprochen, der nun auch Kürze stattfinden soll.
Kurz nach diesem Besuch in Borken waren Groß-Feldaer Jugendliche gleich wieder auf Achse und folgten einer Einladung des Verbandes Hessischer Fischer e.V. Regionalstelle Nord zu einem mehrtägigen Zeltlager bei Kassel an der Fulda. Dort trafen die Jugendlichen gemeinsam mit vielen Angelsportbegeisterten aus anderen Vereinen aus der Region zusammen und erlebten dort spannende Tage rund um den Angelsport. Es begann mit dem Aufbau der Zelte und der Angelausrüstung. Man traf sich dann im Vereinshaus zur Begrüßung und einem gemeinsamen Abendessen. Dann war für den Rest des Tages ein offenes Angeln angesagt. Mit dem Frühstück starte man in den neuen Tag. und danach drehte sich schon wieder alles um das Angeln. Neben einiger Wissensvermittlung zwischendurch, wobei diese später auch immer mal wieder abgefragt wurde, verliefen die restlichen Tage bis zur Abreise immer nach dem gleichen Muster Angeln – Essen – Schlafen! Bestens gelaunt nahm man Abschied voneinander und jeder machte sich wieder, bis zum nächsten Treffen, auf die Heimreise.


