{"id":312,"date":"2009-08-10T18:58:51","date_gmt":"2009-08-10T17:58:51","guid":{"rendered":"http:\/\/ac-feldatal.de\/?p=312"},"modified":"2009-08-10T18:58:51","modified_gmt":"2009-08-10T17:58:51","slug":"angeltour-nautnes-norwegen-juli-2009","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ac-feldatal.de\/?p=312","title":{"rendered":"Angeltour Nautnes, Norwegen &#8211; Juli 2009"},"content":{"rendered":"<p>Auf hoher See unterwegs waren vergangene Woche zwei Petrij\u00fcnger der Meeresfischerabteilung des AC-Feldatal. Ziel der Angler aus dem Feldatal war das f\u00fcr Gro\u00dfleng bekannte <strong>Fischrevier \u201eOygarden\u201c nordwestlich von Bergen in Norwegen<\/strong>. F\u00fcr dieses Revier hatten sich die Angler einerseits wegen den bekannten F\u00e4ngen von Leng jenseits der 20 kg Grenze und andererseits wegen der bequemen Anreise entschieden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ngg-singlepic ngg-center\" src=\"http:\/\/ac-feldatal.de\/wp-content\/gallery\/norwegen-2009\/leng.jpg\" alt=\"leng\" width=\"614\" height=\"407\" \/><\/p>\n<p>Das Foto zeigt Tobias Schott mit seinem 14,6 kg schweren Leng<\/p>\n<p>Mit der F\u00e4hre der Fjord Line ging es <strong>ab Hirtshals in D\u00e4nemark bis nach Bergen<\/strong> in Norwegen, wo man gut erholt und ausgeschlafen am Morgen ankam. Von Bergen war es dann nur noch gut eine Stunde bis zur Anlage in Nautnes. Die Anlage \u201eNautnes Fiskevear\u201c wird von dem deutschen Heinz und seiner Frau betreut. Heinz, der selbst ein erfahrener Angler ist, nahm die G\u00e4ste aus dem Feldatal in Empfang und erkl\u00e4rte ihnen sofort das Revier. Anhand von Seekarten hatten sich die Angler bereits auch schon vor Reisebeginn ein Bild von dem Revier gemacht und so genannte \u201eHotspots\u201c lokalisiert, die angefahren werden sollten. Geangelt werden sollte in erster Linie auf offener See im Atlantik, wo gro\u00dfe Fische am Haken erwartet wuden. Nur zwei Wochen vorher wurden im Verlauf des \u201eLeng Festivals\u201c gleich drei Fische \u00fcber 20 kg gelandet. Das Gebiet um Nautnes herum zeichnet sich vor allem durch die gro\u00dfen Tiefen aus. Nur wenige Kilometer vor der K\u00fcste sind bereits Tiefen jenseits von 200 Metern zu erreichen. Der Leng wird hier speziell an Unterwasserplateaus und Kanten vermutet und beangelt.<\/p>\n<p>Noch am ersten Abend ging es auf das Boot und eine erste Angeltour in die Sch\u00e4renkette brachte sch\u00f6ne Pollacks <strong>und auch Dorsche<\/strong>. Da die Wetterprognose f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage nicht optimal war, mussten die Angler umplanen. Bei Windgeschwindigkeiten bis 13 m\/sec war an ein Angeln auf offener See nicht zu denken. Aus diesem Grund wurden in den ersten Tagen vor allem windgesch\u00fctzte Stellen angefahren. Gro\u00dfe Dorsche bis acht Kilogramm, Pollacks bis 4 kg und Leng bis 5 kg gingen auch hier an den Haken. Am dritten Angeltag starteten die Petrij\u00fcnger einen ersten Versuch um in <strong>Tiefen von 170 bis 250 Metern<\/strong> zu angeln. Nach einer halben Stunde mussten die Angler aber einsehen, dass die Drift einfach zu stark war und die Windverh\u00e4ltnisse sich nicht wirklich gebessert hatten. In gesch\u00fctzten Stellen um 80 Meter Wassertiefe gelang es aber einen kleinen Heilbutt von 4 kg zu fangen. Die Windprognosen f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag sahen ebenfalls nicht viel versprechend aus.<\/p>\n<p>Lediglich rund 3 Stunden um die Mittagszeit herum sollten geeignet sein, um einen erneuten Versuch zu starten. Mit <strong>1,25kg Blei<\/strong> am System starteten die Angler aus dem Feldatal eine erste Drift. Nach der zweiten Drift frischte der Wind bereits auf und man verst\u00e4ndigte sich darauf noch einen Versuch zu unternehmen, bevor es wieder zur\u00fcck an Land gehen sollte. Diese Drift sollte dann den erhofften Biss bringen. <strong>Es ruckte in der Rute und auf 186 Metern Tiefe hatte ein Fisch den K\u00f6der genommen. Es folgte ein Drill von gut 30 Minuten bevor der 1,35 Meter lange und 14,6 kg schwere Leng an Bord gehoben werden konnte. Gl\u00fccklich von diesem Fang konnte nun entspannt die R\u00fcckfahrt bei hohen Wellen erfolgen.<\/strong><\/p>\n<p>Bereits am dritten Angeltag war der <strong>deutsche Meister im Meeresangeln Horst Hennings und der Redakteur der Zeitung \u201eFisch und Fang\u201c, Christian Hoch<\/strong>, zu den Petrij\u00fcngern gesto\u00dfen. F\u00fcr die Zeitschrift \u201eFisch und Fang\u201c sollte ein Beitrag \u00fcber das Gro\u00df-Leng-Angeln gedreht werden. Am Abend wurde dann gefachsimpelt und die Angler konnten wertvolle Tipps von dem erfahrenen Angler entgegen nehmen. Ausgestattet mit Elektrorollen und einer Dieselschnecke war es dem Team um Horst Henning m\u00f6glich noch tiefere Stellen anzusteuern, wo auch sofort mehrere gro\u00dfe Leng an den Haken gingen.<\/p>\n<p>Die Angler aus Gro\u00df-Felda sind sich sicher, dass Nautnes ein ideales Revier f\u00fcr jeden Meeresangler ist und die Anlage mit Sicherheit auch als Ziel f\u00fcr weitere Angelreisen dienen wird.<\/p>\n<p>Weitere Bilder zu diesem Angelbericht findet Ihr im <strong>Fotoarchiv<\/strong> unter \u00a0<a href=\"http:\/\/ac-feldatal.de\/?page_id=7&amp;album=1&amp;gallery=11\" target=\"_self\">Norwegen 2009<\/a>\u00a0!<\/p>\n<p>Petri Heil<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf hoher See unterwegs waren vergangene Woche zwei Petrij\u00fcnger der Meeresfischerabteilung des AC-Feldatal. Ziel der Angler aus dem Feldatal war das f\u00fcr Gro\u00dfleng bekannte Fischrevier \u201eOygarden\u201c nordwestlich von Bergen in Norwegen. 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