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Jugendgruppe besuchte „Vogelsberger Forellenzucht“

Feldatal (ts). Mit Beginn der neuen Saison 2012 begannen auch gleich die Aktivitäten der Jugendgruppe des AC Feldatal 1974 e.V. Die Jugendwarte Dennis Graulich und Andreas Wittich hatten die Jugendlichen zum Besuch der Vogelsberger Forellenzucht von Kai Uwe Bernhard nach Schwalmtal Storndorf eingeladen. Leider konnten an diesem Samstag nicht alle teilnehmen und so waren es nur fünf Jugendliche mit ihren Betreuern, die sich auf den Weg nach Storndorf machten. Dabei waren auch noch Erwachsene Mitglieder mit von der Partie. Ziel an diesem Tag war es mehr über den Fisch zu erfahren, den man auch in den eigenen Vereinsgewässern angeln kann.

Jugendgruppe_AC_Feldatal_18022012

Die Teilnehmer erlebten an diesem Vormittag einen sehr interessanten Einblick in die Aufzucht von Forellen. Man konnte sich ein sehr umfangreiches Bild davon machen, welche Arbeit hinter einem so großen Zuchtbetrieb steckt. Man erfuhr etwas über den richtigen Sauerstoffgehalt des Wassers, welches Bernhard aus verschiedenen Quellen bezieht und dass man immer für bestmöglichste Wasserqualität für die Zuchtforellen zu sorgen hat. Weiterhin über verschiedene Futterkorngrößen, welche immer auf die Größe der Jungfische abgestimmt werden müssen. Auch über die Berechnung,, wann die Jungtiere aus den befruchteten Eiern schlüpfen, erklärte Bernhard den interessiert zuhörenden Teilnehmern.

Auch konnte man Parallelen zu den heimischen Vereinsgewässern in den Ausführungen von Züchter Bernhard feststellen. Ganz wichtig und entscheidend ist Sauberkeit. Im Zuchtbetrieb wird das natürlich vom Gesetzgeber gefordert. Am heimischen Teich ist es aber genauso wichtig, betonte Bernhard. Es gelte die Natur und seinen Angelplatz immer sauber zu halten und in demselben Zustand zu hinterlassen, wie man ihn als Angler vorgefunden hat. Nur so können Angler und Naturschützer für ein gutes Gleichgewicht zur Natur sorgen.

Aufgrund eines kürzlich zurückliegenden Diebstahls der Muttertiere, konnten Die Besucher leider nicht das geplante Abstreifen der Forellenweibchen, der sogenannten Rogner, beobachten. Die Wehmut in den Augen der Mitfahrenden war deutlich zu erkennen, als Kai Uwe Bernhard vom Diebstahl seiner Tiere, Ende des vergangenen Jahres berichtete. Doch es war auch so ein sehr interessanter Besuch und schon nach kurzer Zeit der Führung konnten alle Beteiligten erkennen mit wie viel Herzblut und Engagement der Besitzer bei der Sache.

Die Vogelsberger Forellenzucht ist einer von zwei, von der EU anerkannten seuchenfreien Betrieben der Kategorie 1, und dies ist nur mit sehr viel Arbeit und persönlichem Einsatz zu erreichen. Die Teilnehmer erfuhren auch, dass Bernhard Direktvermarkter von Forellen und Karpfen ist. Er liefert unter anderem auch geräucherte Fischprodukte und Fischplatten zu allen festlichen Anlässen. Weitere Informationen über die Vogelsberger Forellenzucht in Schwalmtal-Storndorf kann man auch über das Internet unter www.vogelsberger-forellenzucht.de bekommen.

Ein eindrucksreicher Vormittag in Storndorf ging durch die lockere Art seiner Führung durch die Zuchtanlage und Alle konnten neues Wissen über die heimischen Fische mit nach Hause nehmen. Auch verspürte man bei den Jugendlichen schon ein leichtes kribbeln in den Fingern, als diese beim Rundgang in der Teichanlage zahlreiche große Forellen im Wasser sahen. Alle fieberten nun dem Start in die neue Angelsaison 2012 entgegen.

Jahresrückblick 2011

Feldatal (ts). Harmonisch und zügig verlief der Jahresrückblick des AC-Feldatal 1974 e.V. am vergangenen Wochenende  im Vereinslokal „Zur Oase“ in Groß-Felda.  Vorsitzender Manfred Uwe Scheid begrüßte die erschienenen Mitglieder, besonders die erste Beigeordnete der Gemeinde Feldatal Ulrike Zulauf und Ortsvorsteher Robert Belouschek. Im dem  Gedenken an die Verstorbenen würdigte der Vorsitzende nochmals die Verdienste von Gerhard Paulus, der im vergangenen Jahr verstarb.

Nach der Genehmigung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung stellte der zweite Vorsitzende Klaus Wenzel, die Aktivitäten des Vereins in den Mittelpunkt seines Jahresberichtes.

Zunächst teilte er mit, dass der Mitgliederstand sich derzeit auf 60 Aktive belaufe, davon fünfzehn Jugendliche. Er berichtete weiter von sieben Vorstandssitzungen, drei Ortsbegehungen im Rahmen der Sanierung des Vorfluters im Dautzenrod und zwei Gesprächen mit Bürgermeister Dietmar Schlosser. Im geselligen Bereich hatte der Verein drei Gemeinschaftsfischen angeboten. Die Beteiligung bei dem Anangeln und beim Abangeln war sehr gut. Erfreulich auch die hohe Zahl der Jugendlichen. Dagegen war der Besuch beim Nachtangeln nicht ganz  zufriedenstellend.  Ferienspielangebot für die Kinder wurde ebenfalls wieder sehr gut angenommen. Auch in 2012 will der Verein sich an den Ferienspielen beteiligen. Ein Hauptaugenmerk in seinem Bericht legte er auf die geleisteten Arbeitsstunden. Die Mitglieder erbrachten im abgelaufenen Berichtsjahr, bei vier angebotenen Arbeitseinsätzen und der Durchführung der Ferienspiele, rund 450 Arbeitsstunden, wobei es sich in erster Linie um Pflege- und Erhaltungsarbeiten an den Gewässern handelte. Die Sanierung des Vorfluters im Dautzenrod wurde im August zur vollsten Zufriedenheit des Vereins abgeschlossen. Das Jahr endete mit einem Jahresabschlussstammtisch am 23. Dezember im Vereinslokal. Für die neue Saison habe man sich hier wieder konkrete Ziele gesetzt. So müsse vordergründig der Einlauf am Badeteich erneuert werden und der Damm des Dautzenröder Teiches abgedichtet werden.

Kassenwart Werner Groh konnte von einer insgesamt guten Kassenlage berichten. Die Versammlung erteilte ihm und dem Vorstand Entlastung und stimmte außerdem dem Vorschlag des Vorstandes zu, die Beiträge in diesem Jahr nicht zu erhöhen.

Gewässerwart Christoph Wendsch informierte die Mitglieder über die erfolgten Besatzmaßnahmen in  2011. Er gab weiterhin die Fangergebnisse der letzten Saison bekannt, die im Saldo Besatz und Fangergebnisse deutliche Differenzen aufzeigten. In der Aussprache zu diesem Bericht wurde dies besonders im Hinblick auf die Kormoranproblematik diskutiert. Er bat weiterhin die Mitglieder, bei der Eintragung der Fänge neben der Stückzahl und der Art insbesondere auch das genaue Gewicht und auch den Angelort einzutragen. Ebenfalls forderte er die Mitglieder erneut auf die Fangstatistiken und Stundennachweise zeitnah zum Jahresende bei ihm abzugeben. Einen größeren Raum in seinem Bericht nahm die Teilnahme von Vertretern des AC Feldatal an der Mitgliederversammlung der Kreisgruppe Vogelsberg, die sich am 4. März 2012 in Alsfeld neu formierte, ein. Hier wurden er selbst als Jugendwart und Dennis Graulich als Schriftführer in den neuen Vorstand gewählt. Wendsch betonte in diesem Zusammenhang, dass für den AC Feldatal mit seinen vielen Mitgliedern und der fünfzehn Personen starken Jugendgruppe wichtig sei im Vorstand der Kreisgruppe vertreten zu sein. Man erhoffe sich hier weitere Impulse für eine aktive Jugend- und Vereinsarbeit.

Im vergangenen Jahr übernahmen Andreas Wittich und Dennis Graulich für den beruflich  stark belastenden Jugendwart Carsten Steih dessen Amt. Graulich berichtete über die  Aktivitäten der Jugendgruppe im letzten Jahr. So wurden Gemeinschaftsfischen am Badeteich und im Dautzenrod angeboten, die auch von den Jugendlichen sehr gut angenommen wurden. Auch beim Nachtangeln waren einige dabei. Hier plane man aber für das Jahr 2012 eine eigene Veranstaltung nur für die Jugendlichen anzubieten. Höhepunkte waren die Besuche der Zuchtanlage Bernhard in Storndorf. Beim Angeln an den Teichen wurde von den Teilnehmern gut gefangen. Der letzte Besuch diente mehr dem Thema „Zucht.“  Ein interessanter Vormittag, der aber mehr Resonanz von Seiten der Jugendlichen verdient gehabt hätte. Erfreut zeigte er sich über die positive Entwicklung der Jugendgruppe, aktuell sind vier weitere Kinder dazugekommen und mit nunmehr fünfzehn, sei die Obergrenze eigentlich erreicht. Das Interesse der Jugendlichen am Angeln werde aus seiner Sicht hauptsächlich durch das jährliche Angebot bei den Ferienspielen geweckt. Auch für 2012 seien viele Aktivitäten mit den Jugendlichen geplant, wo besonders durch die Teilnahme an überörtlichen Veranstaltungen neue Beziehungen aufgebaut werden sollen.

Grußworte der Gemeindegremien überbrachte die erste Beigeordnete Frau Ulrike Zulauf, die wie sie eingestand zum ersten Male bei einem Angelverein eingeladen war. Nachdem sie sich vor dem Besuch heute informiert habe, wisse sie nun auch, dass Angeln mehr ist, als nur die Angel ins Wasser zu halten. Besonders gehöre der Gewässer- und Naturschutz auch zu den Aufgaben eines jeden Anglers. Sehr stolz könne der Verein auf seine Jugendgruppe sein. Er leiste damit einen wichtigen Beitrag im gesellschaftlichen und sozialen Bereich. Ortsvorsteher Robert Belouschek dankte für den Einsatz des Vereins bei den Ferienspielen und für den Einsatz bei weiteren gemeindlichen Aktivitäten. Beide versprachen die Unterstützung der Gemeinde bei all seinen Aktivitäten.

Schriftführer Herbert Schott konnte dann noch die besten Angler  aus 2011 ehren. Erfolgreichster Angler bei den Senioren waren dies Andreas Wittich, Dennis Graulich und Kraus Wenzel. Bei den Jugendlichen siegte Lukas Wenzel vor Björn Klaus und Leon Schlosser. Für 20 Jahre Vereinstreue erhielten Boris Jost, Richard Mears, Jan Schmiermund, Tobias Schott und Christoph Wendsch und für 25 Jahre Mitgliedschaft Helmut Ramm eine Urkunde des Vereins. Unter Punkt Verschiedenes wurden Anfragen aus der Versammlung diskutiert und beantwortet. Außerdem sprachen sich viele der Anwesenden nach mehreren Jahren des Stillstands für eine Neuauflage einer Angeltour an die Ostsee aus.

Ein weiterer Arbeitseinsatz wurde für den Samstag, 17. März 2012 um 9.00 Uhr am Badeteich angesetzt.

AC Feldatal Ehrungen 2011

Das Bild zeigt die Geehrten

Bericht zum Schnupperangeln 02. Juli 2011

Große Fische gingen am vergangenen Samstag an die Haken der Ferienspielkinder der Gemeinde. Der Angelclub Feldatal hatte die Kinder zum Schnupperangeln an den Badeteich nach Groß-Felda geladen, wo der Nachwuchs unter der Anleitung von erfahrenen Petrijüngern ihren eigenen Wurm baden konnten.

Hier und im Fotoarchiv die schönsten Eindrücke des Schnupperangelns:

Bevor es aber an das Gewässer ging, gab es eine theoretische Einführung von Herbert Schott über die Fische in den einheimischen Gewässern sowie über den korrekten Umgang mit Natur und Tieren. Von den erfahrenen Anglern bekamen die Kinder im Anschluss gezeigt, wie man eine richtige Montage erstellt und was beim Angeln zu beachten ist. Nachdem die Kinder die Angelköder ins Wasser geworfen hatten, dauerte es auch nicht lange, bis sich die ersten Fangerfolge einstellten. In erster Linie waren es Rotfedern, die an den Haken ging.

Höhepunkt des Tages war aber der Fang eines 18 Pfünder Karpfen, der die Kinder ins Staunen brachte. Leon und Lasse Schlosser waren die glücklichen Angler, denen dieser Fang gelang. Nachdem die Kinder den stolzen Fisch mit seinen 79 cm bestaunen konnten, wurde er wieder schonend in den Teich zurückgesetzt.

Kinder, die Spaß am Angeln gefunden haben, haben die Möglichkeit, sich der Jugendgruppe des Clubs anzuschließen, wo regelmäßig betreute Angeltouren angeboten werden.

Euer Vorstand und Eure Petrijünger des AC Feldatal

Das hat Spaß gemacht: Schnupperangeln am 03. Juli

Liebe Jugendgruppe, liebe Kinder,
es freut uns, dass ihr so interessiert und mit Spaß am Schnupperangeln teilgenommen habt. Hier ein kleiner Beitrag, den wir auch in der Zeitung veröffentlichen werden.

Schnupperangeln Gruppe

Feldatal, Groß-Felda (ts). Im Rahmen der diesjährigen Ferienspiele hatte der Anglerclub Feldatal wiederum zum Schnupperangeln eingeladen. Dieses Angebot erfreut sich bei den Kindern großer Beliebtheit und auch in diesem Jahr wurde die limitierte Teilnehmerzahl wieder voll ausgeschöpft. Pünktlich um 13.00 Uhr startete man am Badeteich in der Gemarkung Groß-Felda. Schriftführer Herbert Schott begrüßte die Teilnehmer und erklärte ihnen kurz den Ablauf der Veranstaltung. Auch verwies er auf die im Januar 2010 neu gegründete Jugendgruppe des AC-Feldatal, wo jederzeit die Möglichkeit des Eintrittes für mindestens Zehnjährige besteht. In kleinen Gruppen von 3-4 Kindern, die von erfahrenen Vereinsmitgliedern betreut wurden, verteilte man sich rund um den Badeteich und nach einiger Zeit gab es schon die ersten Bisse zu verzeichnen. Die Kinder hatten sichtbar viel Spaß an der Angelei und durch die eintretenden Fangerfolge wuchs bei dem meisten auch Begeisterung. Neben einigen Forellen, wurden in erster Linie Rotfedern und kleine Barsche an diesem Tag gefangen. Bei großer Hitze wurden die Kinder immer wieder aufgefordert sich an den bereitgestellten Getränken zu bedienen. Nach ca. drei Stunden wurde das Schnupperangeln beendet und als Stärkung gab es noch eine Kartoffelbratwurst für die kleinen Petrijünger.

Wer von Euch noch nicht in der Jugendgruppe ist, aber Interesse hat, sollte sich einfach bei uns melden.

Schnupperangeln am Wasser

Petri Heil. Euer Vorstand.

Unser Nachtangeln am 21.08.2009

Zum gemeinsamen Nachtangeln trafen sich am vergangenen Wochenende die Mitglieder des AC-Feldatal.

Am Vereinsgewässer im Dautzenrod waren die Petrijünger zusammen gekommen, um gemeinsam ihrem Hobby nachzugehen. Nachdem die Angelruten ausgepackt waren und die Haken mit den entsprechenden Ködern bestückt waren, traf man sich am Grill, wo gemeinsam zu Abend gegessen wurde und gefachsimpelt wurde.

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Geangelt wurde mit Boilies auf Karpfen, mit Wurm auf Aal und Wels oder mit Köderfisch auf Hecht. Knicklichter schimmerten auf der Wasseroberfläche und von Zeit zu Zeit meldete sich ein Bissmelder um eine Bewegung der Schnur zu melden.

Auch wenn die erhofften Erfolge ausblieben, konnte der Vorsitzende Manfred Scheid einen schönen Grasskarpfen landen. Als weiteren Erfolg ging Christoph Wendsch ein Aal von rund 60 cm an den Haken. Wie der Vorsitzende des Vereins mitteilte, seien derartige Veranstaltungen wichtig, um das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitglieder zu stärken.

„Für uns ist es wichtig, dass wir eine Plattform für den Erfahrungsaustausch bieten“, so Manfred Scheid.

Petri Heil

Tobias

Die Bilder findet Ihr auch im Fotoarchiv unter Nachtangeln August 2009 !

Angeltour Dänemark August 2009

Moin Moin,

möchte hier einen kleinen Bericht über unsere diesjärige Hochseeangeltour abgeben.

Schlusie, der Niki und der Koerty waren vom 03.08. – 04.08.09 auf einer Hochseeangeltour, von Dänemark aus Richtung Norwegen unterwegs.

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Erster Tag, Zielfisch: Leng

Auf den Kahn ging`s Montagmorgen um 01:00 Uhr, Richtung Norwegen, alle Mann an Bord, Geräte verstauen und gegen 02:00 Uhr ab in die Kojen, die Fahrt war ganz schön schaukelig, die Nordsee ist halt etwas rauher als die Ostsee. Morgens um 09:00 Uhr war wecken angesagt, bis zum ersten Angelstopp sollte es aber noch bis 11:30 Uhr dauern. Dann ging es Schlag auf Schlag, die Naturköder mit ca. 0,8 – 1,0 KG Blei auf Grund geschickt, Tiefe max. 70 Meter, und schon zappelten die ersten Leng an Deck. Hier und da ging  auch mal ein kapitaler Dorsch an den Haken, die Leng waren alle nicht kleiner als 90 cm und auf jeden Fall, “gut im Fleisch”. Niki war am ersten Tag schwer von der Seekrankheit heimgesucht worden, aber am nächsten Tag “Fischerman reloaded” stand er, mit seinen 14 Jahren, genau wie alle anderen mit beiden Beinen im Fisch. So angelten wir den ganzen Tag, bis 21:30 Uhr, der Käpt`n ist ein Vollblutfischer, dreißig Jahre Berufsfischer sprechen für sich, er fuhr die markanten Punkte zielgenau an, meistens Wraks, Köder ins Wasser und schon waren wieder alle Ruten krumm.

Das Motto der Tour lautete, Fisch oder Wrak.

Dem entsprechend waren auch die Verluste, sorry Toci ! Dann noch etwas zwischen die Zähne, ein kurzer Plausch und ab in die Kojen.

Zweiter Tag, Zielfisch Dorsch:

Um 07:00 Uhr war diesmal die Nacht vorbei, gäähn, kurz einen Kaffee und los ging die wilde Jagd nach den Bartelträgern. Wie schon am Vortag, ging es schon beim ersten Stopp richtig zur Sache, kaum waren die Pilker am Grund angekommen, waren die Ruten reihum zum Bersten gebogen. Die Dorsche waren alle nicht kleiner als 60 – 70 cm, zweistellige waren der Normalfall, Schlusies  schwerster hatte 20 Pfund meiner “nur” 15 Pfund, dafür hatte ich am Vortag, von uns dreien, den größten Leng, 1,14 Meter. Also die Metermarken sind geknackt und zweistellige in rauhen Mengen. Den schwersten Dorsch hatte der Thomas, mit der Angel seines Opas gefangen, die er nie in Norwegen fischen konnte, wofür er sich die Rute einst kaufte. Eine geballte Ladung pure Kraft, von 30 Pfund. Am Ende hatten alle so viel Fisch, dass wir einstimmig mit dem Angeln aufgehört und Richtung Heimathafen gefahren sind.

Zum guten Schluß haben wir drei zusammen 47 KG Filet mit nach Hause gebracht, es hätten locker mehr sein können aber wir hatten keinen Platz mehr, und sind einstimmig der Meinung, dass das die geilste Angeltour unseres bisherigen Lebens war.

Bitte habt Verständniss das es nicht mehr Bilder gibt aber wir waren auf einer Angeltour und nicht auf einer Fotosafari.

Petri Heil

Koerty

Die ganzen Bilder zu diesem Angelbericht findet Ihr auch im Fotoarchiv unter Dänemark August 2009 !

Angeltour Nautnes, Norwegen – Juli 2009

Auf hoher See unterwegs waren vergangene Woche zwei Petrijünger der Meeresfischerabteilung des AC-Feldatal. Ziel der Angler aus dem Feldatal war das für Großleng bekannte Fischrevier „Oygarden“ nordwestlich von Bergen in Norwegen. Für dieses Revier hatten sich die Angler einerseits wegen den bekannten Fängen von Leng jenseits der 20 kg Grenze und andererseits wegen der bequemen Anreise entschieden.

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Das Foto zeigt Tobias Schott mit seinem 14,6 kg schweren Leng

Mit der Fähre der Fjord Line ging es ab Hirtshals in Dänemark bis nach Bergen in Norwegen, wo man gut erholt und ausgeschlafen am Morgen ankam. Von Bergen war es dann nur noch gut eine Stunde bis zur Anlage in Nautnes. Die Anlage „Nautnes Fiskevear“ wird von dem deutschen Heinz und seiner Frau betreut. Heinz, der selbst ein erfahrener Angler ist, nahm die Gäste aus dem Feldatal in Empfang und erklärte ihnen sofort das Revier. Anhand von Seekarten hatten sich die Angler bereits auch schon vor Reisebeginn ein Bild von dem Revier gemacht und so genannte „Hotspots“ lokalisiert, die angefahren werden sollten. Geangelt werden sollte in erster Linie auf offener See im Atlantik, wo große Fische am Haken erwartet wuden. Nur zwei Wochen vorher wurden im Verlauf des „Leng Festivals“ gleich drei Fische über 20 kg gelandet. Das Gebiet um Nautnes herum zeichnet sich vor allem durch die großen Tiefen aus. Nur wenige Kilometer vor der Küste sind bereits Tiefen jenseits von 200 Metern zu erreichen. Der Leng wird hier speziell an Unterwasserplateaus und Kanten vermutet und beangelt.

Noch am ersten Abend ging es auf das Boot und eine erste Angeltour in die Schärenkette brachte schöne Pollacks und auch Dorsche. Da die Wetterprognose für die nächsten Tage nicht optimal war, mussten die Angler umplanen. Bei Windgeschwindigkeiten bis 13 m/sec war an ein Angeln auf offener See nicht zu denken. Aus diesem Grund wurden in den ersten Tagen vor allem windgeschützte Stellen angefahren. Große Dorsche bis acht Kilogramm, Pollacks bis 4 kg und Leng bis 5 kg gingen auch hier an den Haken. Am dritten Angeltag starteten die Petrijünger einen ersten Versuch um in Tiefen von 170 bis 250 Metern zu angeln. Nach einer halben Stunde mussten die Angler aber einsehen, dass die Drift einfach zu stark war und die Windverhältnisse sich nicht wirklich gebessert hatten. In geschützten Stellen um 80 Meter Wassertiefe gelang es aber einen kleinen Heilbutt von 4 kg zu fangen. Die Windprognosen für den nächsten Tag sahen ebenfalls nicht viel versprechend aus.

Lediglich rund 3 Stunden um die Mittagszeit herum sollten geeignet sein, um einen erneuten Versuch zu starten. Mit 1,25kg Blei am System starteten die Angler aus dem Feldatal eine erste Drift. Nach der zweiten Drift frischte der Wind bereits auf und man verständigte sich darauf noch einen Versuch zu unternehmen, bevor es wieder zurück an Land gehen sollte. Diese Drift sollte dann den erhofften Biss bringen. Es ruckte in der Rute und auf 186 Metern Tiefe hatte ein Fisch den Köder genommen. Es folgte ein Drill von gut 30 Minuten bevor der 1,35 Meter lange und 14,6 kg schwere Leng an Bord gehoben werden konnte. Glücklich von diesem Fang konnte nun entspannt die Rückfahrt bei hohen Wellen erfolgen.

Bereits am dritten Angeltag war der deutsche Meister im Meeresangeln Horst Hennings und der Redakteur der Zeitung „Fisch und Fang“, Christian Hoch, zu den Petrijüngern gestoßen. Für die Zeitschrift „Fisch und Fang“ sollte ein Beitrag über das Groß-Leng-Angeln gedreht werden. Am Abend wurde dann gefachsimpelt und die Angler konnten wertvolle Tipps von dem erfahrenen Angler entgegen nehmen. Ausgestattet mit Elektrorollen und einer Dieselschnecke war es dem Team um Horst Henning möglich noch tiefere Stellen anzusteuern, wo auch sofort mehrere große Leng an den Haken gingen.

Die Angler aus Groß-Felda sind sich sicher, dass Nautnes ein ideales Revier für jeden Meeresangler ist und die Anlage mit Sicherheit auch als Ziel für weitere Angelreisen dienen wird.

Weitere Bilder zu diesem Angelbericht findet Ihr im Fotoarchiv unter  Norwegen 2009 !

Petri Heil

Anangeln 2oo9 – Bericht

Das Anangeln am Sonntag, den 05. April 2009 war wieder gut besucht und wir freuen uns, daß die Mitglieder mit viel Elan in die neue Saison starten.

Ernüchternd war jedoch der spärliche Fang an diesem Tag, gerade auch wegen des vorangegangen Besatzes…

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